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Chefkoch verbessert Projekttransparenz und Deployment-Geschwindigkeit mit GitLab

  • Eine zentrale Informationsquelle für alle Teams
  • Effizientere Entwicklungs-Workflows
  • Weniger Aufwand für Wartung und Pflege
BrancheTechnologie
Mitarbeitende33
StandortBonn, Deutschland

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Chefkoch, Europas größte Food-Plattform, hat nach einer Lösung gesucht, um Entwickler-Workflows zu straffen, die Projekttransparenz zu verbessern und Deployments zuverlässiger zu gestalten.

Dank GitLab deployt das Team heute schneller, erkennt Fehler früher und hat wertvolle Entwicklerkapazität zurückgewonnen – bei voller Transparenz für das Operations-Team.

Wir haben ein Tool, das uns eine zentrale Übersicht über alle Projekte gibt. Man bekommt den kompletten Überblick.

- Roman van Gemmeren, Senior Systems Engineer, Chefkoch
Europas größte Food-Plattform – mit einem Rezept für jeden Anlass

Chefkoch ist die größte Food-Plattform Europas: mit einer App, die über 350.000 Rezepte umfasst, und einer Community von mehr als 22 Millionen Nutzern pro Monat. Die Plattform lässt sich individuell auf persönliche Vorlieben einstellen, sei es vegetarisch, Paleo oder Low Carb. Nutzerinnen und Nutzer können Rezepte bewerten, teilen, Koch-Videos schauen und sich für Neues inspirieren lassen. Chefkoch will jedem – vom Einsteiger bis zum Profi – ein Erlebnis bieten, das wirklich passt.

Fragmentierter Toolchain, manuelle Prozesse

Die richtige Lösung für die eigene Plattform zu finden, hat sich als schwieriger erwiesen als jedes Rezept. „Wir haben keine versionierten Deployments gehabt, kein Git. Vieles ist manuell gelaufen", sagt Roman van Gemmeren, Senior Systems Engineer bei Chefkoch, der das Operations-Team leitet. „Wir haben keinen wirklichen Einblick gehabt, wie die Infrastruktur sich verhalten hat oder wie sie performte."

Das Operations-Team hat ein komplexes Ökosystem mit überwiegend manuellen Prozessen verwaltet. Chefkoch hat zunächst Git mit Bitbucket genutzt, aber der Atlassian-Toolstack – Bitbucket und Bamboo – hat nicht die benötigten Monitoring-Metriken geliefert und keine Kubernetes-Integration geboten. Das Team hat eine Lösung mit durchgängiger CI/CD-Unterstützung gebraucht, mit Kubernetes-, Terraform-, Docker- und JIRA-Integration, Autoscaling-Funktionen mit geringem Wartungsaufwand sowie einer klaren Repository-Struktur mit einheitlichen Namenskonventionen.

„Wir wollten mehr Transparenz und eine zentrale Verwaltungsebene", erklärt van Gemmeren. „Vorher haben wir einen Repository-Namen XYZ und ein Docker-Image ABC gehabt, und die hatten nichts miteinander zu tun." GitHub kam nicht in Frage, weil das Team eine selbstverwaltete Lösung bevorzugt hat. Jenkins als Bamboo-Ersatz für CI/CD schied aus: Die Plugin-Umgebung wäre zu komplex geworden.

GitLab – die Geheimzutat

GitLab hat die durchgängige Transparenz geliefert, die das Chefkoch-Operations-Team gesucht hat: integrierte Repositories, CI/CD und eine einheitliche Oberfläche mit klaren Zugriffsrechten. „Mit Bamboo mussten wir für jedes Projekt eigene Credentials pflegen. Mit GitLab konfigurieren wir die Cluster einmalig und vergeben Credentials auf Gruppenebene", so van Gemmeren.

GitLab Merge Requests haben ein weiteres Problem gelöst: fehlende Nachvollziehbarkeit bei der Fehlerbehebung. Diskussionen und Aktionen werden jetzt über Commits protokolliert: Teams sehen jederzeit, was wann von wem geändert worden ist. Die klare Zuordnung von Docker-Images zu Repositories hat den Entwickleralltag erheblich vereinfacht. Das App-Entwicklungsteam hat am stärksten profitiert: Deployments sind für die App-Teams um rund 80 Prozent schneller geworden. „Backend-for-Frontend-Services können jetzt von App-Entwicklern ganz unkompliziert gebaut und deployt werden. Mit Bamboo war das nicht möglich", sagt Ingo Reinhart, Lead Developer (Android/iOS) bei Chefkoch. „Das App-Team ist mit GitLab sehr zufrieden."

Die Integration von GitLab mit Kubernetes, JIRA und Grafana gibt dem Operations-Team Einblick in Projekte, der zuvor nicht möglich war. „Wir haben jetzt projektspezifische Metriken direkt in GitLab und eine übergreifende Übersicht im Grafana-Stack", erklärt van Gemmeren. Über GitLab-Commits lässt sich gezielt nachvollziehen, wann die Performance gestiegen oder gesunken ist. Die Android-App wird nicht mehr lokal auf einzelnen Rechnern gebaut und manuell in den Play Store geladen – ein Merge genügt, um den Prozess automatisch anzustoßen. Compliance und Zuverlässigkeit sind dadurch von null auf 80 Prozent gestiegen.

Ein Rezept für Erfolg

Mit GitLab Runners hat Chefkoch die nötige Skalierbarkeit gewonnen. Van Gemmeren schätzt, dass das Team heute 30 Prozent schneller in die Produktion deployt. Die Terraform-Integration bedeutet, dass Deployments vollständig aus der CI/CD-Pipeline heraus gesteuert werden. Infrastructure as Code, Pipelines as Code: Der manuelle Aufwand ist deutlich gesunken. „Backend-Services wie ein API-Gateway können jetzt von einem Mobile-Entwickler selbst gepflegt und deployt werden", sagt van Gemmeren. „Alle nutzen dieselben Tools und haben dieselbe UI-Erfahrung."

GitLab als zentrale Informationsquelle hilft dem Team auch dabei, Testfehler einheitlich zu verwalten. Der Shift-Left-Ansatz zeigt Wirkung: Sicherheitslücken und Bugs werden 30 Prozent früher im Entwicklungszyklus erkannt. Wo früher manuelle Tests dominiert haben, laufen heute automatisierte Tests in den CI/CD-Pipelines, ergänzt durch Trivy für das Container-Scanning.

Ein unerwarteter Nebeneffekt: Das Onboarding neuer Entwicklerinnen und Entwickler hat sich von zwei Tagen auf zwei Stunden verkürzt. Die umfangreiche GitLab-Dokumentation ermöglicht ein weitgehend selbstständiges Einarbeiten. Van Gemmeren schätzt, dass Entwicklerinnen und Entwickler rund 20 Prozent ihrer Zeit zurückgewonnen haben, Zeit, die früher in Toolpflege geflossen ist. „Es geht jetzt viel schneller von der Hand", so van Gemmeren.

Alle Informationen und Personen, die an der Fallstudie beteiligt waren, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell.