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Wie Veepee Deployments von 4 Tagen auf 4 Minuten beschleunigt hat

  • Native CI-Integration
  • Verbesserter Workflow
  • Schnellere Deployments
BrancheRetail
Mitarbeitende6.500
StandortLa Plaine Saint-Denis, Frankreich

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Veepee hat sein zentrales Repository grundlegend erneuert und Deployment sowie Sicherheit mit GitLab verbessert.

GitLab Enterprise unterstützte Veepee bei der Modernisierung seiner IT-Produktion: mit verbesserter Continuous Integration, automatisierten Tests und beschleunigter Continuous Delivery für effizientere Prozesse.

Die Verfügbarkeitsrate von Veepee stieg auf 99,98 % – dank schnellerer Feedback-Zyklen und beschleunigter Auslöser.

- Antoine Millet, Head of IT Operations, Veepee
Europäisches E-Commerce-Unternehmen

Veepee, früher bekannt als vente-privee.com, wurde 2001 als E-Commerce-Unternehmen gegründet, das auf zeitlich begrenzte Online-Flash-Sales spezialisiert ist. Veepee veranstaltet täglich Verkaufsevents in Partnerschaft mit führenden Marken – mit spezifischen Produkten, die aus industriellen oder werblichen Gründen stark reduziert angeboten werden.

Das in sechs europäischen Ländern tätige Unternehmen Veepee hat die klassische Restpostenvermarktung in ein erfolgreiches digitales Geschäftsmodell überführt, das seither europaweit Nachahmer gefunden hat. vpTech, die Tech-Community von Veepee, trägt das Wachstum des Unternehmens. Das Team betreut mehr als 70 Produkte mit rund 50 Technologien. Als europäisches Unternehmen setzt vpTech auf flexible, autonome und multikulturelle Feature-Teams.

Inner-Source-Philosophie für bessere Delivery

Das Jahr 2016 war ein Wendepunkt für Veepee: Das Unternehmen expandierte europaweit, und das vpTech-Team stellte sich einem klaren Ziel – alle bestehenden Systeme zu modernisieren und ein agiles Informationssystem einzuführen. Das Team wuchs dabei von 300 auf 750 Personen.

Zu Beginn stand vpTech vor mehreren Herausforderungen im Release-Prozess. Jedes Team arbeitete mit eigenen Werkzeugen, was Zusammenarbeit und gemeinsame Beiträge erschwerte. Teams konnten nicht einfach auf den Code anderer zugreifen. Hinzu kam, dass Deployments in die Produktion aufwändig und langwierig waren. „Es war keine ideale Situation – es war nahezu unmöglich, etwas schnell zu veröffentlichen. Nur Notfälle waren vom gesamten Prozess ausgenommen", erklärt Antoine Millet, Head of IT Operations bei Veepee.

vpTech suchte nach einem Weg, die Engineering-Infrastruktur zu modernisieren und Inner-Source durchzusetzen. Gleichzeitig wollte das Management Code und Instanzen im eigenen Haus halten und vorerst auf die Cloud verzichten. CI-Integration war eine zentrale Anforderung der Entwicklungsteams.

GitLab als einheitliche Werkzeugbasis

vpTech entschied sich, Werkzeuge und Workflow vollständig zu erneuern, um allen Teams eine gemeinsame Umgebung mit einheitlichen Werkzeugen und geteilten Methoden zu bieten. Nach einer eingehenden Evaluierung fiel die Wahl auf GitLab. „Der entscheidende Unterschied war die native CI-Integration – genau das, was wir bei Veepee brauchten", erklärt Millet.

Das Team führte GitLab zügig ein. Das ursprüngliche Ziel: 300 Lizenzen über drei Jahre. Doch Entwickler nahmen die Plattform so schnell an, dass bereits nach sechs Monaten mehr Lizenzen benötigt wurden. Innerhalb eines Jahres hatte vpTech über 1.000 Lizenzen.

vpTech verfolgte drei Einführungsinitiativen: Erstens alle Entwickler auf GitLab migrieren und vollständig vom bisherigen Workflow lösen. Zweitens die Inner-Source-Philosophie vermitteln und verbreiten: Wer etwas braucht, trägt dazu bei. Drittens sicherstellen, dass jedes Produktions-Deployment durch die GitLab-CI-Pipeline läuft und nachvollziehbar bleibt.

Neuer Workflow, gewandelte Arbeitskultur

Der Workflow von Engineering- und Produktteams hat sich erheblich verbessert. Wenn das Team ein Formular auf der Website ändern oder einen neuen A/B-Test einführen möchte, veröffentlicht es einfach Code. Besteht der Test, wird in die Produktion deployed. „Vor GitLab konnte ein Produktions-Deployment bis zu vier Tage dauern, weil viele Personen eingebunden werden mussten. Jetzt dauert es wenige Minuten – vollständig automatisiert, ohne manuelle Eingriffe", erklärt Millet.

Die Technologie und der Deployment-Prozess mit GitLab CI liegen beim Produktteam, das eigenverantwortlich über das Deployment entscheidet. „Wir haben den letzten Baustein der CI, den Deploy-Teil, entwickelt. Wir haben Werkzeuge für Engineering-Teams erstellt, die automatisch Blue-Green-Deployments ausführen und alles über Canary-Deployments testen können. Ist es validiert, geht es in die Produktion – das ist der Frontend-Workflow", ergänzt Millet.

Das SRE-Team hat eine Vielzahl von CI-Templates erstellt, die als zentrales Wissenszentrum dienen. Neue Entwickler können sofort auf diese Templates zugreifen. „Wir haben Linter-Sets für alle Sprachen, vorkonfiguriert vom SRE-Team. Im Grunde wählt man einfach die erste Komponente. In der Mitte, für den Test, fügt man seinen eigenen Code ein, weil man weiß, was man entwickelt hat – der Testteil liegt beim eigenen Team", so Millet. Die Deployments sind für Nomad und Kubernetes vorkonfiguriert.

Seit der Einführung von GitLab hat Millet keine einzige Beschwerde über die Plattform erhalten. GitLab hat die Arbeitskultur eines 16 Jahre alten Unternehmens nachhaltig verändert – durch mehr Transparenz, einen verbesserten Workflow und effizientere Nutzung der Entwicklungskapazität. „Es dauerte fast ein Jahr, bis die Menschen GitLab als neue Arbeitsweise angenommen hatten. Jetzt funktioniert es sehr gut. Inzwischen haben wir ein eigenes Werkzeug namens DevHub auf Basis von GitLab entwickelt, um Statistiken zu erstellen und dem Management einen vollständigen Überblick zu geben", sagt Millet.

Alle Informationen und Personen, die an der Fallstudie beteiligt waren, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell.