Veröffentlicht am: 14. Oktober 2026
3 Minuten Lesezeit
Googles Gemini 4 Argon ist jetzt in GitLab Duo Agent Platform verfügbar und darauf ausgelegt, mehrstufige Entwicklungsarbeit bis zum Review durchzuziehen.

KI-Modelle übernehmen zunehmend längere, mehrstufige Aufgaben. Die Herausforderung besteht darin, diese Fähigkeiten über den gesamten Software-Lebenszyklus zu nutzen, ohne zusätzliches Risiko oder zusätzliche Kosten einzugehen. Teams brauchen dafür Spielraum innerhalb der Kontrollen und Leitplanken ihres Unternehmens.
Für genau diese Art von Arbeit wurde Gemini 4 Argon von Google entwickelt, das jetzt in GitLab Duo Agent Platform verfügbar ist. Mit Argon lassen sich lange, mehrstufige Aufgaben delegieren, deren Ergebnisse anschließend zur Prüfung vorliegen. In der internen Evaluierung von GitLab hat Gemini 4 Argon 93,3 % der Aufgaben aus dem Software-Engineering-Benchmark von GitLab abgeschlossen, also bis zum Ende bearbeitet.
Arbeit im Software-Lebenszyklus verlangt Ausdauer und gleichbleibende Aufmerksamkeit. Argon behält über die vielen Schritte einer Aufgabe hinweg den roten Faden: Es liest Dateien, führt Befehle aus und bearbeitet Code bis zum Abschluss. Entwickler(innen) können Aufgaben mit gutem Gewissen an GitLab-Duo-Agenten mit Argon übergeben und sich darauf konzentrieren, die Ergebnisse zu prüfen, statt die Läufe zu überwachen.
Google hat Argon darauf trainiert, Systemgrenzen einzuhalten, offen zu melden, wenn es etwas nicht finden oder eine Aufgabe nicht abschließen konnte, und vor einem unumkehrbaren Schritt um Bestätigung zu bitten. Teams können komplexe Aufgaben abgeben und behalten die Kontrolle über die wichtigen Entscheidungen.
In internen Evaluierungen hat Argon 73,3 % der Benchmark-Aufgaben von GitLab gelöst, wobei jede Änderung die Tests des Benchmarks in mehreren Programmiersprachen bestand. In einer separaten Fehleranalyse hat Argon von den Läufen, in denen ein Tool-Fehler oder ein Timeout auftrat, dennoch 93,8 % abgeschlossen. Ein einzelner Fehler mitten im Lauf zwingt das Team also nicht, von vorn zu beginnen. Das Ergebnis des Agenten landet in einem Merge Request, wo das Team es mit dem vollständigen Kontext der Änderung prüft.
Argon arbeitet Probleme gründlich durch. Das macht es zu einer guten Wahl, wenn ein korrektes Ergebnis wichtiger ist als ein schnelles.
Gemini 4 Argon ist das neueste Frontier-Modell von Google und das leistungsstärkste Gemini-Modell in GitLab Duo Agent Platform. Es bewältigt lang laufende agentische Aufgaben besonders gut, auch solche, die zu Beginn nur vage definiert sind. Ergänzt wird es durch die Flash-Modelle, eine günstigere Option für Arbeit mit hohem Volumen. So lässt sich jedem Workload das passende Gemini-Modell zuordnen. Welches Gemini-Modell auch gewählt wird: Es läuft innerhalb derselben Kontextebene, derselben Richtlinienprüfungen und desselben Audit-Trails, die jede agentische Aktion im Software-Lebenszyklus abdecken.
Gemini 4 Argon ist ab sofort in GitLab Duo Agent Platform verfügbar. Wie andere Modelle wird es über GitLab Credits abgerechnet. Bis zum 30. November 2026 gilt für Argon ein Aktionspreis von 2,86 Aufrufen pro Credit. Ab dem 1. Dezember gilt der Standardpreis von 1,33 Aufrufen pro Credit.
Wer GitLab Duo Agent Platform bereits nutzt, kann Argon direkt ausprobieren und dazu in der Modellauswahl Gemini 4 Argon wählen. Kund(inn)en mit GitLab Premium und Ultimate können Duo Agent Platform aktivieren und Argon mit den im Abonnement enthaltenen GitLab Credits testen. Neu bei Duo Agent Platform? Den Einstieg bietet eine kostenlose Testversion.
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