Veröffentlicht am: 13. Oktober 2026
5 Minuten Lesezeit
GitLab Duo Agent Platform hält Review, Tests, Sicherheitsprüfungen und Freigaben in Gang, ohne dass bei jeder Übergabe manuell eingegriffen werden muss.

KI-Coding-Werkzeuge haben verändert, wie viel Software geschrieben wird, aber nicht, wie viel davon ausgeliefert wird. Je mehr Code generiert wird, desto stärker verlagert sich der Engpass in die nachgelagerten Phasen: Verifizierung, Review und Auslieferung. Diese Phasen laufen weiterhin im Takt der Menschen. Agenten schreiben Fixes, doch die Auslieferung stockt wegen Wartezeiten und manueller Übergaben: Freigaben von Reviewer(inne)n, Pipeline-Warnungen, die Sichtung von Scan-Ergebnissen und schrittweises Prompting halten DevOps-Teams immer wieder auf.
Auf der GitLab Transcend haben wir neue Funktionen zur Agenten-Orchestrierung in GitLab Duo Agent Platform vorgestellt, die diese Verzögerung beseitigen sollen. Zielgetriebene Flows verfolgen ein festgelegtes Ergebnis von Anfang bis Ende, über Review, Tests, Sicherheitsscans und Freigaben hinweg. Starten lassen sie sich aus der Duo CLI, im Headless-Modus oder in Agentic Chat. GitLab for Slack stößt Aufgaben direkt in der Unterhaltung an, in der sie angefragt wurden, etwa indem es aus einem Thread ein Issue macht oder einen Flow startet, der eine fehlschlagende Pipeline repariert. Custom Flows bilden eigene mehrstufige Abläufe ab und starten sie bei GitLab-Ereignissen wie einer Erwähnung, einer Zuweisung oder einer Pipeline. Alle drei laufen unter der Identität, den Richtlinien und der Nachweiskette der eigenen Organisation.
Schnelleres Coding, Prozess-Checklisten und Coding-Agenten, die nur in einem einzelnen Chat arbeiten, tragen alle zu Verzögerungen in der Softwareauslieferung bei. Agentische Orchestrierung setzt an jeder Phase an und entlastet das Entwicklungsteam.
Weniger Übergaben: Das Ziel wird einmal benannt, und der Flow arbeitet über Review, Tests, Scans und Freigaben weiter, statt nach jedem Schritt anzuhalten.
Aufgaben dort anstoßen, wo die Anfrage entsteht: Aus einem Slack-Thread entsteht direkt in der laufenden Diskussion ein Issue oder ein Flow.
Den bestehenden Teamprozess automatisieren: Custom Flows bilden eigene mehrstufige Abläufe ab und starten sie bei einer Erwähnung, einer Zuweisung oder einer Pipeline.
Die Kontrolle behalten: Flows laufen unter derselben Identität, denselben Richtlinien und derselben Nachweiskette wie der Rest von GitLab, sodass die Governance bei der Arbeit bleibt. Foundational Agents und Flows decken bereits die Phasen von der Planung bis zur Analyse ab und stehen in der GitLab-Oberfläche, in der IDE und in der Duo CLI bereit. Weitere lassen sich aus dem AI Catalog aktivieren. Hinzu kommen externe Agenten und Werkzeuge, die über den MCP-Client und den MCP-Server angebunden werden.
Zielgetriebene Flows geben Agenten das Ziel vor statt des nächsten Schritts. Beschrieben werden das Ziel und woran sich erkennen lässt, dass es erreicht ist. Der Flow arbeitet dann, bis es so weit ist. Zielgetriebene Flows automatisieren die Übergaben, sodass Review, Tests, Sicherheitsscans und Freigaben zu einem zusammenhängenden Ablauf werden.
Ausgabe von /goal in der Duo CLI
Gestartet wird ein solcher Flow mit dem Befehl /goal, zum Beispiel:
/goal Behebe den Timeout im Checkout. Mach weiter, bis die Tests bestehen und die CI grün ist.
Ein separates Modell prüft bei jedem Schritt, ob die Arbeit dem Ziel entspricht, und ein Lauf lässt sich jederzeit stoppen oder umlenken. Gestartet werden zielgetriebene Flows in der Duo CLI, im Headless-Modus mit duo run --goal oder in Agentic Chat.
Mit GitLab for Slack lassen sich Aufgaben in GitLab anstoßen, ohne Slack zu verlassen. Wer @GitLab in einem Channel oder Thread erwähnt und beschreibt, was gebraucht wird, etwa "repariere die fehlschlagende Pipeline", startet einen Flow. GitLab Duo überträgt den Fortschritt laufend in den Thread, sodass das Team die Arbeit dort verfolgt, wo die Unterhaltung ohnehin stattfindet. Der Flow läuft unter derselben Identität und denselben Richtlinien wie jeder andere GitLab-Flow. Die Governance bleibt damit in GitLab. Über @GitLab können Teams außerdem Fragen zur Codebasis stellen oder Issues aus der Unterhaltung anlegen.
In Slack angelegtes GitLab-Issue
Custom Flows verketten Agenten so, dass sie dem Prozess folgen, den das Team bereits nutzt. Ein Flow wird einmal definiert, bei GitLab-Ereignissen wie einer Erwähnung, einer Zuweisung oder einer Pipeline gestartet und in CI/CD-Pipelines ausgeführt. Eine selbstheilende Pipeline kann zum Beispiel einen fehlgeschlagenen Test analysieren, einen Fix erzeugen, ihn committen und das Team benachrichtigen, mit Human-in-the-Loop-Kontrollpunkten an sensiblen Stellen. Jeder Flow läuft unter derselben Identität, denselben Richtlinien und derselben Nachweiskette wie alle anderen Flows. Die Governance bleibt damit in GitLab.
Der beste Einstieg sind zielgetriebene Flows. Die Dokumentation der Slash-Befehle in der Duo CLI führt durch /goal. Zielgetriebene Flows sind auf GitLab.com, GitLab Self-Managed und GitLab Dedicated in den Tarifen Premium und Ultimate verfügbar und setzen GitLab 19.3 oder neuer sowie Duo CLI 9.17.0 oder neuer voraus.
Anschließend lässt sich die Orchestrierung auf die Prozesse und Kanäle des Teams ausweiten. Custom Flows sind bereits allgemein verfügbar, und der MCP-Server sowie GitLab for Slack folgen noch in diesem Monat.
Wer das Fundament für die eigene Software Factory planen will, findet alles Weitere bei GitLab Duo Agent Platform. Neu bei GitLab? Den Einstieg bietet eine kostenlose Testversion von GitLab Duo Agent Platform. Bereits mit Premium oder Ultimate? Dann GitLab Duo Agent Platform aktivieren und die im Abonnement enthaltenen GitLab Credits nutzen.
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